Tiergestützte Pädagogik

ANGEBOTE FÜR

PÄDAGOGISCHE EINRICHTUNGEN

TIERGESTÜTZTE PÄDAGOGIK IM RAHMEN DES BESUCHSDIENSTES

EINZELFÖRDERUNG FÜR

KINDER UND JUGENDLICHE

Das Streicheln eines Hundes entspannt. Das Beobachten eines Aquariums beruhigt. Die Beschäftigung mit Vierbeinern motiviert zu Interaktion auch mit anderen Menschen. Alles in allem: Tiere üben einen positiven Einfluss auf uns aus.

 

Tiergestützte Pädagogik bezeichnet das Einsetzen eines Tieres im Rahmen eines zielgerichteten pädagogischen Konzepts und verfolgt die Absicht, pädagogische Fördermaßnahmen für den/die Klienten zu erleichtern, angenehmer zu gestalten und zu bereichern.Förderziele werden im tiergestützten Setting oft schneller und spielerisch erreicht.

Wirkungsweise der Mensch-Tier-Beziehung

Es ist bewiesen, dass Tiere auf unterschiedlichen Ebenen auf uns wirken. Im pädagogischen und auch therapeutischen Setting, wird sich genau diese Tatsache zu Nutze gemacht.

DIE PSYCHOLOGISCHE / SOZIALE KOMPONENTE

Der Einsatz von Tieren im pädagogischen Setting wirkt sich positiv und stabilisierend auf die Befindlichkeit aus.

  • Ein eingesetztes Therapietier kann eine "Brücke“ zwischen Klient und Pädagogin bilden und erleichtert somit die Kontaktaufnahme.
  • Tiere werten nicht. Sie akzeptieren "ihren“ Menschen bedingungslos und schenken ihm Zuneigung.
  • Sie spüren Emotionen und Stimmungen des Klienten und reagieren unmittelbar und direkt. Meist können Klienten diese von Tieren gezeigte Reaktion auf ihr Verhalten besser annehmen und akzeptieren.
  • Tiere können bestätigen, trösten, ermutigen und begeistern.
  • Menschen die mit Tieren interagieren spüren ein Gefühl des "Gebraucht-Werdens“ und können so ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bewältigungs-Kompetenzen erheblich erweitern.

 

DIE PHYSISCHE KOMPONENTE

Zum Einsatz von Tieren in der tiergestützten Pädagogik, ist erwähnenswert, dass allein die Anwesenheit von Tieren sich positiv auf Blutdruck, Herzfrequenz, Kreislauf, Muskeln und Nervenfunktionen auswirkt.

  • Der Blutdruck wird gesenkt, es kommt zu einer Kreislaufstabilisierung und eine Muskelentspannung fällt leichter.
  • Weiters kommt es zu einer Ausschüttung von Endorphinen und Oxytocin, welche Anzeichen von Stress reduzieren und zu einer Änderung des Schmerzempfindens führen können.
  • Tiere besitzen einen hohen Aufforderungscharakter. Sie motivieren zur motorischen Aktivität und mehr Bewegung, damit geht ein Training der Muskulatur einher.

Besonders meine Hunde haben im Zuge ihrer Ausbildung auch gelernt mit verschiedenen Beeinträchtigungen von Menschen umzugehen und können auf meine Anweisung als Hundeführerin gewünschte Hilfestellungen bei Bewegungsangeboten durchführen.


Die tiergestützte Pädagogik kommt in vielen Bereichen mit Klienten unterschiedlichen Alters und Entwicklungsständen zum Einsatz. Je nach Art der Fördermaßnahme, varrieren auch die Ziele, die mit dem Einsetzen eines geeigneten Tieres angestrebt und erreicht werden können.Eine genaue Zielsetzung für jeden einzelnen Klienten wird im Vorfeld ausgearbeitet, es wird entschieden mit welchem Tier gearbeitet wird und welche Formen der Interaktion dabei in Frage kommen.

Weiters müssen im Vorfeld gesundheitliche Probleme (Allergien) oder Ängstlichkeit gegenüber manchen Tieren abgeklärt werden.